Kalkulationssoftware für Zaun- und Torhersteller
Ein Angebot beginnt bei den laufenden Metern, doch der tatsächliche Wert liegt nicht in den Metern allein. Er steckt in den Endstücken, Ecken, Gefällen, der Anzahl der Pfosten und Fundamente und vor allem in den beiden Toren: Fußgängertür und Einfahrtstor, inklusive Automatisierung, Gegensprechanlage und Verkabelung.
Im Büro werden die Mengen anhand des Plans abgezählt: wie viele Pfosten in diesem Abstand, wie viele Zaunelemente im Frontbereich, wie viele Fundamente. Verschiebt der Kunde das Tor um zwei Meter oder ändert den hinteren Verlauf, muss alles erneut manuell gezählt werden. Und die Montage wird als Pauschale geschätzt, obwohl das Gelände niemals vollkommen eben ist.
Ein Zaunkonfigurator arbeitet abschnittsweise: Sie geben den Verlauf und den Elementtyp ein, und die Stücklisten ergeben sich automatisch aus dem Pfostenabstand, den Ecken und den Endstücken.
Wo die manuelle Kalkulation an ihre Grenzen stößt
- Das Angebot wird nach laufenden Metern erstellt, doch die Arbeit wird über Pfosten, Fundamente und Abschlüsse abgerechnet. Die Differenz dazwischen führt regelmäßig zu dem Satz: »Bei diesem Projekt haben wir draufgezahlt«, ohne dass jemand genau sagen kann, warum.
- Pfosten und Fundamente werden auf dem Plan per Hand gezählt, und jede Änderung am Verlauf erzwingt einen Neustart. Die Person, die beim zweiten Mal nachzählt, ist nicht immer dieselbe wie beim ersten Mal.
- Antrieb, Gegensprechanlage und Verkabelung werden als »Optionen« ergänzt, ohne direkte technische Verknüpfung zwischen dem passenden Motor und Tortyp, lichter Weite sowie Gewicht des Tores.
- Hanglagen und Fundamente in schwierigem Untergrund werden als Montagezuschlag geschätzt, der auf der Baustelle verhandelt wird, wenn der Preis bereits feststeht.
Wie der Angebotsprozess mit einem Konfigurator aussehen kann
Mengen direkt aus dem Verlauf berechnet, nicht vom Plan gezählt
Sie geben die Abschnitte mit Länge und Elementtyp ein, und das System ermittelt Zaunelemente, Zwischenpfosten, Eck- und Endpfosten, Fundamente sowie Befestigungsmaterial. Verschieben Sie das Tor, wird der gesamte Verlauf neu berechnet.
Das Tor separat konfiguriert, mit kompatiblem Antrieb
Einfahrtstore und Gartentüren sind eigenständige Konfigurationen: Bauart, Durchfahrtsbreite, Füllung und Öffnungsrichtung. Die Antriebe werden passend gefiltert: Ein Motor, der das Gewicht oder die Öffnungsart nicht bewältigt, erscheint gar nicht erst zur Auswahl.
Ein Angebot nach Abschnitten, flexibel anzupassen
Der Kunde sieht den Zaun nach Abschnitten aufgeschlüsselt, inklusive aller Details, sowie die Tore in separaten Positionen. Wird der hintere Bereich gestrichen oder vorne eine größere Höhe gewünscht, ändert sich nur ein Abschnitt, nicht das gesamte Angebot.
Materialbestellung und Montageplan
Das angenommene Angebot generiert den Zuschnitt der Zaunelemente, Rohrmeter, Betonvolumen, Zubehör je Pfostentyp und den Montageplan mit Abschnitten, Abständen, Fundamenttypen sowie Kabeltrassen für Antrieb und Gegensprechanlage.
Vorher und nachher bei der Kalkulation von Zäunen und Toren
Heute
Mit einem Konfigurator
Heute
Zaunelemente und Pfosten werden auf Papier anhand der laufenden Meter ermittelt.
Mit einem Konfigurator
Der Verlauf wird abschnittsweise erfasst und die Mengen ergeben sich aus Pfostenraster, Ecken und Endstücken.
Heute
Fundamente werden über den gesamten Zaunverlauf pauschal geschätzt, unabhängig von der Funktion des Pfostens.
Mit einem Konfigurator
Sie werden nach Pfostentyp berechnet (Zwischen-, Eck-, End-, Torpfosten), jeweils mit eigenem Materialbedarf.
Heute
Das Einfahrtstor wird mit dem standardmäßig genutzten Motor kalkuliert.
Mit einem Konfigurator
Die Automatisierung wird nach Tortyp, Durchfahrtsbreite und Gewicht gefiltert, sodass am Montagetag keine Überraschungen drohen.
Heute
Gegensprechanlage, Schloss und Verkabelung werden aus dem Kopf ergänzt und im Angebot mitunter vergessen.
Mit einem Konfigurator
Sie sind fest mit dem Tor verknüpfte Optionen, werden automatisch aufgeführt und können nicht übersehen werden.
Heute
Geländegefälle wird als Montagezuschlag erfasst, der erst auf der Baustelle diskutiert wird.
Mit einem Konfigurator
Es ist eine Eigenschaft des Abschnitts, inklusive Arbeitszeit und Material bereits im Angebot enthalten.
Was ein Konfigurator für Zäune und Tore können muss
Die Besonderheit hier: Das Produkt ist kein einzelnes Objekt, sondern ein Streckenverlauf. Und ein Verlauf lässt sich nicht wie ein Schrank oder ein Fenster berechnen.
Berechnung auf Basis des Streckenverlaufs, inklusive Ecken und Endstücke
Elemente und Pfosten hängen von Abschnittslänge und Rastermaß ab, doch das Abschlussstück, der gemeinsame Pfosten zweier Abschnitte und Ecken mit speziellen Beschlägen verändern das Ergebnis. Das Regelwerk muss jeden dieser Fälle präzise abbilden.
Kompatibilitätsregeln zwischen Tor und Antriebstechnik
Der Tortyp (Dreh- oder Schiebetor) bestimmt gemeinsam mit lichter Weite und Füllungsgewicht, welcher Motor eingesetzt werden darf. Die Automatisierung ergänzt zudem vorgeschriebenes Zubehör: Lichtschranken, Warnleuchte, Induktionsschleife und Verkabelung.
Materialbedarf je nach Pfosten- und Fundamenttyp
Zwischen-, Eck- und Torpfosten erfordern unterschiedliche Tiefen und Betonmengen, und anspruchsvoller Boden verändert den Bedarf erneut. Ein Fundament ist kein pauschaler Stückpreis, sondern eine kontextbezogene Berechnung.
Zwei Dokumente aus einer einzigen Konfiguration
Der Kunde benötigt ein Angebot nach Abschnitten, um die Kosten jeder Seite nachzuvollziehen. Das Montageteam benötigt andere Angaben: Maße, Pfostenpositionen, Fundamenttypen und Kabelführungen. Beides muss aus derselben Konfiguration stammen.
Testen Sie einen Konfigurator
Eine funktionale, öffentliche Demo an einem weiteren konfigurierbaren Produkt: Sie wählen Maße und Optionen, und Zeichnung, Preisaufschlüsselung sowie Stückliste werden live neu berechnet.
Demo öffnenUnd die Anfragen, nicht nur die Angebotserstellung
Hier kauft der Hauseigentümer, oft gegen Ende der Bauphase. Die Entscheidung hängt stärker von Eindrücken im Wohngebiet und Nachbarschaftsempfehlungen ab als von Suchanfragen im Internet. Das verändert grundlegend, wo Investitionen sinnvoll sind.
- Präzises Geo-Targeting in Gebieten, in denen Sie bereits montiert haben, funktioniert besser als Gebote auf allgemeine Keywords: Nachbarn sehen das Ergebnis als Erste und fragen gezielt Angebote an.
- Meta-Kampagnen, die sich an Hauseigentümer in Ihrem Montagegebiet richten, überzeugen durch direkte und wirtschaftliche Reichweite – diese Zielgruppe sucht nicht aktiv, sie ist einfach präsent.
- Kurze Videos fertiggestellter Projekte schlagen statische Fotos: Man sieht den Torantrieb in Bewegung, hört die Mechanik und teilt den Inhalt mühelos in lokalen Gruppen.
- Die Präsenz in Nachbarschaftsgruppen, in denen Eigentümer nach Empfehlungen fragen, entscheidet über den Auftrag – nicht die Suchmaschinen.
Reales Projekt
Entdecken Sie ein System, das für einen Hersteller entwickelt wurde
Fallstudie: Wie Angebotserstellung und Produktion funktionieren, wenn alle Informationen in einem einzigen Fluss zusammenlaufen.
Lassen Sie uns analysieren, wie Sie Zaunanlagen mit Toren heute kalkulieren
Im ersten Gespräch nehmen wir eines Ihrer realen Projekte inklusive Toren und Antrieben zur Hand und vergleichen Ihre Schätzung mit der exakten Berechnung. Genau dort wird sichtbar, wo Marge verloren geht.